Wochenendplanungen

So, das Wochenende ist fast da. Aber es steht einiges auf dem Programm. Heute abend geht es erst einmal nach Berlin zu Andre. Denn morgen früh müssen wir erst mit Renate Künast gegen die Legehennen-KZ demonstrieren, denn Ministerpräsidenten aus Union und SPD wollen das Verbot der Käfighaltung um zwei Jahre nach hinten schieben.
Danach geht es zu einer Fachtagung zum Thema Integration. Unter dem Motto „Jung, Männlich, Migrant = Verlierer?“ werden in der Katholische Akademie in Berlin viele interesannte Gäst diskutieren. Besonders nach dem Hilferuf der Rütli-Schule ist in Deutschland ja einen neue Debatte um die Integration entbrannt.
Samstag kommen dann in Hamburg alle Vorstände der Grünen Jugend in Norddeutschland zusammen. Wir planen ja schliesslich einen gemeinsamen Kongress im Herbst und auch ansonsten sinnvolle Zusammenarbeit. Besonders die Freundinnen und Freunde in Mecklenburg-Vorpommern werden im anstehenden Wahlkampf wohl viel Hilfe benötigen.

Und Sonntag wollen wir dann unser WTOpoly zu Ende basteln. Einen bericht über die bisherigen Bauarbeiten gibt es ja schon hier.

2 Antworten to “Wochenendplanungen”

  1. Sebi Says:

    Legehennen-KZ? Hallo? Bist du dir bewusst, dass du damit die gezielte Vernichtung des Naziregimes von unendlich vielen Menschen in KZ´s, in die Menschen nur zum Zwecke ihrer Vernichtung gesteckt wurden, mit Legehennen vergleichst und herunterspielst? Sind Hühner in Legehennenbatterien in deinem Menschenbild das gleiche wie Juden, Homosexuelle und Andersdenkende, die vergast wurde?

    Ich hoffe nur du denkst über diese Formulierung nochmal gut nach und machst dir bewusst, was du hier eigentlich sagst.

    Gegen Legehennenbatterien bin ich massiv! Aber nicht für die Gleichsetzung mit dem Holocaust!

  2. Michael Says:

    Nun, ich frage mich allerdings immer noch, warum ein Hinweis auf die absolut unwürdigen Verhältnisse in Legebatterien in irgendeiner Weise die Verbrechen der Nazis kleinspielen soll.
    Der Begriff „Legehennen-KZ“ stammt ja nun auch nicht von Kai, oder irgendnem Rechten, sondern eben aus der Tierschützerszene, welche damit (vielleicht auch überspitzt) die Grausamkeit der Käfighaltung deutlich machen wollten.
    Natürlich kann man einwenden, ein Huhn sei ja schließlich kein Mensch, und von daher auch nicht mit Juden, Homosexuellen und Andersdenkenden zu vergleichen.
    Das Gleichniss, dass jemand unter widrigsten Bedingungen irgendwo eingesperrt eine Art Arbeit verrichten muss, ist doch aber nicht von der Hand zu weisen.
    KZs gabs auch vor und nach den Nazis, das perfide Prinzip bleibt das Gleiche, auch wenn das Ausmaß der deutschen Vernichtungslager, zum Glück, bei Weitem nicht erreicht wurde.

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