2 Antworten to “Der Streit ums Logo”

  1. Till Westermayer Says:

    Du hast natürlich insofern recht, als das ganze nicht so heiß gegessen wird. Und auch ich würde kein Logo per Urabstimmung auswählen wollen (erinnere mich aber noch an einen netten GAJB-Bundesjugendkongress, bei dem ungefähr 20 Logos und Namensvorschläge zur Auswahl standen). Etwas mehr Transparenz im Vorfeld hätte dem Prozess aber sicher nicht geschadet. Und ob er überhaupt notwendig war — auch das finde ich immer noch fragwürdig. Im (nett geschriebenen, aber recht restriktiven) CI-Leitfaden gibt es einen Teil über die Verwendung des Logos im Wahlkampf. Da sind alte Plakate mit dem neuen Logo abgebildet — teilweise geht es, weil die Farben so hell sind, und weil es keinen weissen Rand mehr gibt, selbst auf diesen Beispielen einfach unter. Und das sind die vom Goldenen Hirschen gestalteten Plakate aus den letzten Wahlen. Insofern finde ich’s eben nicht besser, deswegen wäre es nicht notwendig gewesen, und die Umstellung aller Gliederungen (was die BerlinerInnen mit ihrem Igel jetzt machen, wird auch noch mal lustig) ist unnötiger Aufwand.

    Noch zwei Punkte: du verlinkst auch auf meine Entwürfe — vielleicht sollte ich dazusagen, dass das bei mir als Fingerübung gemeint ist, nicht als ernsthafter Versuch, ein Alternativlogo durchzusetzen (auch wenn es auch dazu inzwischen BDK-Anträge gibt).

    Zweitens: die genauen Farben für das alte Logo sind im HKS-System definiert. Ich weiss sie nicht auswendig, aber es gibt auch für das alte Logo so einen kleinen Verwendungsleitfaden, und da stehen die drinne.

  2. dervanil Says:

    Jepp… Aber hast du schon einmal versucht, diese Farben in RAL oder ein anderes System umzurechen? Oder auch nur eine Vorgabe, welche als solche zu nutzen ist? Ich habe mich deswegen mal ziemlich durch alle, die mit dem alten CD (tolle Abkürzung) zu tun hatten, telefoniert… Aber egal…

    Das mir die Farbe ein wenig zu blass und zu kontrastarm sind, sagte ich ja schon… Irgendwo im Netz habe ich auch einen Hinweis auf die nicht vorhandene Barrierearmut gelesen… Und für den Wahlkampf gibt es noch die extra Version mit „GRÜNE“, wie in der Satzung als Kurzbezeichnung vorgesehen (also bitte nicht mich deswegen hauen…).

    Und wenn die Anleitung weniger restriktiv wäre, würde der Wildwuchs wahrscheinlich schneller und stärker überhand nehmen. Wenn ein Profi das Logo in die Hände bekommt, sind die Hinweise weniger restriktiv als exakt zu sehen, damit es überall vergleichbar aussieht. Was ein (talentierter, interessierter, grüner) Laie damit macht, kann ich nicht sagen. Und der wird wohl kaum vom BuVo verklagt werden, wenn es nicht ganz passt… Oder bin ich da zu optimistisch?

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