Wahrheitsverdreher!

Es gibt Tage, da kann man dem guten Senatsblatt nur alles schlechte an den Hals wünschen. Besonders, wenn mal wieder an der Wahrheit gedreht wird, bis sich die Balken biegen. Im aktuellen Kommentar zu den neusten Wahlumfragen heisste es „Es scheint sich für die Grünen nicht auszuzahlen, dass sie mit der Union flirten.“ (Quelle).

Ich frage mich, was bei Peter Ulrich Meyer diesen Eindruck hinterlassen hat. Auf einer LMV im Herbst wurde Mit überragender Mehrheit der Beschluss gefasst, das wir Grüne für einen Rot-Grünen Wechsel kämpfen wollen. Und nach dem Jahreswechsel hat Ole von Beust diese Koalitionsoption aufgebracht, bevor ihm einfiel, dass er ja eigentlich seine absolute Mehrheit behalten will, oder doch mit der FDP koalieren? (Beides zumindest keine Optionen, in keiner der aktuellen Umfragen).

Also, lieber Peter Ulrich Meyer: Wo hat die GAL mit den Schwarzen geflirtet? Oder ist das nur ihr Wunschdenken, um die bisherige Berichterstattung ihres Blattes zu rechtfertigen

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4 Antworten to “Wahrheitsverdreher!”

  1. Linda Says:

    Die kann man momentan echt nicht lesen… wobei man dann auch leider die netten FDP-Zitate verpasst, die ich mir zu kommentieren nicht verkneifen konnte: http://blog.gruenejugendhamburg.de/blog/2008/01/25/seltsame-zahlenspielchen-des-optimismus/

  2. Paul Says:

    naja, wenn man anja und christa im somer gehört hat, dann war da auch noch nicht diese ablehnung zu hören, die amn jetzt hört. das war durchaus ein flirten. hätte man sich da schon deutlichst distanziert, hätte beust nun keine avancen machen können und die wähler wären sicher überzeugter davon, das wir es mit der ablehnung von schwarzgrün ersnt meinen.

    nichts destotrotz hast du recht: springer nervt grad richtig.

  3. dervanil Says:

    Ich finde, die inhaltliche Kritik der Fraktion am CDU-Senat hat immer deutlich gemacht, wie wenig Übereinstimmungen es gibt. Natürlich hätte man damals schon eine Schwarz-Grüne Koalition ausschließen können, der LMV-Beschluss zu diesem Thema ist jedoch noch nicht so alt. Diese Festlegung sollte auch nicht durch einzelnen Personen passieren, sondern einer Mitgliederversammlung überlassen bleiben.

    Außerdem wurde von einigen Print-Medien an dieser Stelle viel interpretiert, und das recht einseitig. Die Idee einer Schwarz-Grünen Koalition als „Versöhnung der Bürgerlíchkeit“ geistert ja schon länger durch verschiedene Zeitungen und ist auch bei einigen Politikwissenschaftlern zu finden. Das hat nur wenig mit den Diskussionen in der Partei zu tun.

  4. Yurtdisi Egitim Says:

    does anyone knows if there is any other information about this subject in other languages?

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