Archive for September 2006

Familienplanung

2006-09-20

Neulich im Central Park. Ich habe mich mit einem Freund getroffen, den ich lange nicht mehr gesehen hatte. Nach dem Austausch über die letzte Zeit ist dann das Gespräch auf die Familienplanung gekommen. Von meiner Seite kam der Bericht über das Hamburger Familienmodell der Grünen Jugend.

Dieses inzwischen auch bei vielen Veranstaltungen diskutierte Modell sieht vor, das die heterosexuellen Frauen zusammen mit den homosexuellen Männern Kinder bekommen. Perfekt geplant, zum Teil inklusive der gewünschten Geburtstage und Sternzeichen festgelegt. Natürlich sind auch die elterlichen Paarungen schon gefunden.

Auf der anderen Seite ein verheirateter Mann. In dieser Beziehung ist allerdings der Kinderwunsch nur einseitig vorhanden ist. Er möchte, Sie nicht. Was nun? Kann so etwas ein Grund sein, die Ehe zu beenden? Oder muss man über andere Varianten nachdenken? Kann man eine weitere Frau als Mutter des Kindes oder der Kinder finden, die in die bestehende Beziehung integriert werden kann?

Immer wenn man denkt, das eigene Leben wäre kompliziert, kommt solche Dinge daher. Und man merkt wie einfach man selber es dann doch hat…

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Ampel leben gefährlich!

2006-09-19

Ampeln leben gefährlich!Zumindest diese eine. Es ist ja nicht das erste mal, das eine Autofahrerin oder ein LKW-Fahrer sich diese Ampel mal aus der Nähe ansehen wollte. Aber bisher hat noch niemand diese Ampel so sehr abgesäbelt. Nur noch Einzelteile auf der Strasse. Immerhin wurde niemand verletzt, abgesehen von einem sehr geschockten Fahrer.

Bald ist Weihnachten…

2006-09-18

Bald ist Weihnachten…zumindest sind heute die ersten Dominosteine aufgetaucht. Und wurden auch gleich mit Begeisterungsstürmen im Büro verdrückt. Es ist schon faszinierend, welche Schreie manche ausgehungerte Person von sich geben kann, wenn sie im Rücken von einem auftaucht während man an der Packung nestelt, um sie endlich aufzubekommen…

Ladies only, oder doch nicht?

2006-09-15

In Hamburg veranstaltet eine CDU Bürgerschaftsabgeordnete einen Polit-Treff „Ladies only„. Aber anscheinend gibt es keine geeigneten CDU-nahen Frauen als Referenten, denn dabei ist auch ein Professor Dr. Wegner.

ViVa Horn

2006-09-11

Ein Wochenende in Horn. Es ist Stadtteilfest und wir Grünen sind mit einem Infostand dabei. Mitten zwischen SPD, CDU, FDP, Linkspartei und der AWO. Warum auch immer die AWO in dieser Liste gelandet ist.

Eigentlich eine ganz nette Ecke. Viele Kinder, die mit Luftballons und frisch gepressten Buttons glücklich von dannen ziehen. Aber auch viele interessierten BürgerInnen, die sich für die GAL, unsere Politik oder zumindest für unser Infomaterial interessieren. Der Renner auch auf diesem Infostand: „Atomkraft – Nein danke!“ – Buttons.

Die Kollegen von der SPD schmeissen Massiv Infomaterial unter die Leute, am Ende grinst einem sogar aus der Mülltonne der lokale Bundestagsabgeordnete an. Von uns waren diverste Bürgerschaftsabgeordnete anwesend, aber auch Krista Sager hat einen Nachmittag am Stand verbracht und viele verschiedene Themen mit den PassantInnen diskutiert.

VIVA HornVIVA HORN mit KristaSozen im Muell

Ein unerfreuliches Ergebnis gab es jedoch kurz vor Schluss. Ein älterer Herr mit CDU-Kugelschreiber im Hemd wollte mir weis machen, Polen wäre am Überfall durch Deutschland selber schuld. Und das war nur der Anfang. So gab ein Wort das andere und ein hitziger (und lauter) Wortwechsel war die Folge. Solchen Leuten darf man nur auf keinen Fall ihre wirren Argumente durchgehen lassen. Wegducken zählt nicht!

Wenn Kosten nicht gleich Kosten sind

2006-09-08

Heute morgen in der Welt. Es wird darüber spekuliert, warum so viele Bewerber jetzt doch noch abgesagt haben. Während von Seiten des Allgemeinen Studierenden Ausschuss auch ein Verweis auf die Studiengebühren erfolgt, wir dieses von Seiten der Behörde für Wissenschaft bestritten.
Laut deren Ansicht wären die Kosten ja bei der Bewerbung bekannt gewesen, somit kein Grund für die Ablehnung des Studienplatzes in der Hansestadt. „Klar ist: Wer sich für Hamburg entscheidet, entscheidet sich für 500 Euro Studiengebühren im Semester ab dem Sommersemester 2007. Aber das war den Bewerbern im Vorhinein klar.“ so Sabine Neumann, Pressesprecherin der Behörde.
Ein paar Sätze weiter spekuliert sie dann auch über die Gründe, die zu den Absagen führen können. Dabei fallen ihr vor allem die hohen Lebenshaltungskosten in der Stadt ein. Warum diese entgegen den Studiengebühren aber vorher nicht bekannt gewesen seinen, lässt sie offen.
Eindeutig ist jedoch, das sich auf Grund von geänderten Zulassungsverfahren immer mehr Studenten direkt an den Unis bewerben müssen. Dabei wird man sich natürlich an mehr als einer Uni bewerben, um am Ende nicht alles auf ein Pferd gesetzt zu haben. Das Studium selber kann man aber nur an einer Uni antreten.
Folglich kommt es nach den Zusagen zu einer zweiten Runde der Auswahl, dieses mal jedoch durch den Studenten. Und hier spielt die Frage nach Studiengebühren, Lebenshaltungskosten und Ausstattung der Uni bestimmt ein wichtige Rolle. Und hier stelle die Studiengebühren definitiv einen Standortnachteil dar.