Archive for November 2006

„Schwarz-Grün verhindern“

2006-11-30

In diesem kurzen Satz sieht Roger Kusch seine neue Aufgabe. Und hat auch hochfliegende Ziele für seinen grandiosen Wiedereinzug in die Hamburgische Bürgerschaft. Alle Details dazu gibt es im Abendblatt.

Interessant ist, das er sich viel sicherer in Schwarz-Grüner Sache ist als wir Grünen. Denn auch wenn wir einen Koalition mit der Hamburger CDU momentan nicht prinzipiell ausschließen würden, richtig überzeugt ist davon niemand. Inhaltlich trennt uns einfach zu viel. Bestes Beispiel, der Umgang mit Volksentscheiden und dem Wahlrecht. Aus diesem Grund unterstützen wir ja auch die Kampagne „Rettet den Volksentscheid„, die mit ein wenig Glück am Wahlabend abgestimmt wird.

Aber auch andere Bereiche wie Schulpolitik, Integrationspolitik oder der Umgang mit den sozial schwachen Stadtteilen sind Dinge, wo man bei der CDU zwar Bewegung erkennen kann, aber es über hübsche Versprechungen und halbseidene Vorhaben nicht wirklich hinausgeht.

Von daher kann ich für mich sagen: Danke für das Angebot, Herr Kusch. Aber wir brauchen ihre Hilfe nicht! Wir sind inzwischen alt genug selber für uns zu entscheiden.

Feueralarm – und keiner geht hin!

2006-11-28

Heute Nachmittag hat auf einmal in der Geschäftsstelle der GAL Hamburg ein ziemlicher Lärm begonnen. Im ersten Moment wurde noch gesucht, ob jemande einen abartig fiesen Klingelton für sein Handy eingestellt hat. Ziemlich schnell war aber klar, das Geräusch kommt vom Flur. Interessanterweise kamen aus vielen Büros die Leute heraus, um nach der Ursache zu gucken.

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Als dann jedoch die Ursache „Feueralarm“ klar war, wurde überlegt, wir man den Alarm abstellt. Die handgreiflichen Versuche, den Rauchmelder durch heftiges Draufschlagen zum verstummen zu bringen waren nicht von Erfolg gekrönt. Finger in die Ohren half teilweise. Ein ruhiger Ort war der Konferenzraum K1 auf der Ecke des Gebäudes, dort war es ohne bleibenden Schaden möglich zu verweilen.

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Zum Glück war es nur ein Fehlalarm. Denn unterm Strich haben wir glaube ich alles falsch gemacht, was man bei einem Feueralarm falsch machen kann. Aber den Vogel hat Katharina abgeschossen. Sie kam von der Strasse hoch und war ein wenig verwundert. Denn sie dachte, es wäre ein Geräusch auf der Strasse. Richtig laut sei es erstgeworden, als sie aus dem Fahrstuhl stieg. Soviel dazu…

Wer gegen wen? Und warum eigentlich?

2006-11-28

Wer die aktuellen Diskussionen um die Ausrichtung von CDU und SPD nicht ganz mitbekommen hat, kann es sich jetzt
von Lisa einmal erklären lassen. In der Glosse „Lisas Welt“ hat der Report Mainz einmal die aktuellen Diskussionen, wer sozialer ist, wer eine neoliberale Heuschrecke und wem die Arbeitslosen eigentlich gehören aufgearbeitet.

Ansonsten sind auch die Beiträge über die Guantanamo-Flüge und den Sieg der Autolobby gegen den Russpartikelfilter dort zu finden. Leider nur als Realvideo. Die öffentlich-rechtlichen Anstalten könnten durchaus einmal anfangen, freie Formate zu benutzen.

Wenn Flusskrebse sich schwul verhalten…

2006-11-22

Im Netz gibt es einen Bericht darüber, dass bei Paarungsduellen unterlegene Flusskrebse sich als Weibchen ausgeben und mit ihrem Bezwinger eine „Art Pseudo Sex“ haben. Durch dieses Verhalten versuchen sie, dass Siegermännchen zu beruhigen damit es den Verlierer nicht tötet. Ich spare mir jetzt jeden Versuch, diese Verhalten zu interpretieren oder auf andere Arten von Lebenswesen zu übertragen. Vielen Dank für den Link, Karl-Heinz.

Die NPD und die Finanzen

2006-11-10

Während die aktuellen Wahlergebnisse der NPD eigentlich ein großes Plus aus der staatlichen Parteienfinanzierung bedeuten, deutet sich ein finanzielles Desaster an. Laut einem Bericht von Spiegel Online sind die Rechenschaftsberichte aus den Jahren 1998 und 1999 „wesentlich unrichtig“. Es drohen der Partei Rückforderungen in Höhe von 870.000 Euro. Dieses dürfte die Pläne der Partei für die „Voksfront von rechts“ massiv beeinträchtigen.

Grüne Äpfel

2006-11-05

Auf dem aktuellen Bundeskongress der Grünen Jugend ist mir eine Sache besonders aufgefallen. Immer mehr der mitgebrachten Laptops sind weiss und man sieht den durchaus bekannten Apfel leuchten. Eine Tatsache, die mich als eingefleischten MAC-Benutzer, Apfelfreund, oder wie auch immer man sich bezeichnen mag, durchaus erfreut.

GreenMyAppleDie Sache hat allerdings auch einen Haken. Greenpeace hat eine Aktion aufgelegt, die sich mit den Produktionsmethoden und verwendeten Materialien beschäftigt. Und während Apple im Bereich von Benutzerfreundlichkeit, innovativen Konzepten und auch einfach gut entworfenen und ansprechenden Computern zu den führenden Unternehmen gehört, sieht es beim Umweltschutz leider genau andersherum aus. Die Produkte sind auf kurze Produktzyklen ausgelegt, enthalten viele Chemikalien, die gesundheitlich und aus Umweltsicht bedenklich sind, und es gibt keine globales Programm zur Rücknahme der defekten Hardware.

Auf der Homepage www.greenmyapple.org gibt es alle Hintergrundinformationen zu diese Aktion, sowie diverse Möglichkeiten, sich an der Aktion zu beteiligen. Die Homepage spielt mit den Gestaltungselementen von Apple und setzt dieses Thema konsequent um. Die Möglichkeiten zur Beteiligungen sind unter „iPush“ zu finden, und es wird über „iTox + iWaste“ zu finden. Es lohnt sich, an der Aktion zu beteiligen. Denn obwohl ich meinen Mac mag, in grün fände ich ihn noch besser.

Leider sieht Apple diese Forderungen anscheinend nicht so gerne, denn „MacExpo schmeißt Greenpeace raus„.

Auf dem Buko…

2006-11-04

Manche Dinge wiederholen sich auf dem Buko. Wir hatte jetzt schon eine Debatte zur Quote (wenn auch kurz) und auch die ersten GO Anträge sind inzwischen durch aufstehen ausgezählt worden. Und eben wurde

Ansonsten waren Medien und Demokratie sowie Lobbypolitik die Themen. Bei letzterem ist besonders spannend, dass ab Montag über die schlimmsten Lobby-Massnahmen abgestimmt werden kann. Organisiert wird die Abstimmung von der Initiative LobbyControl.

Nervig…

2006-11-04

Bahnfahren früh morgens ist klasse. Auf jeden Fall wenn einen die tollen Durchsagen nach jedem Bahnhof darauf hinweisen, das es im Bordrestaurant ein ÄLeckeres Früchstück“ gibt. Bei den Apthekenpreisen hier im Zug (2,75 EUR) für einen einfachen schwarzen Kaffee will ich gar nicht an die Preise im Bordrestaurant denken. Aber immerhin werden die Durchsagen von mal zu mal flüssiger und die Pausen, wenn eine neue Zeile auf dem Sprechzettel ansteht, kürzer.

Aber der Tag hat ja auch schon gut angefangen. Auf dem S-Bahnsteig erst mal die Info, dass die Bahn nur eine Station weit fährt. Und danach ein Ersatzverkehr mit Bussen auf dem Plan steht. Zum Glück bin ich rechtzeitig aus dem Haus, am Bahnhof blieb sogar gerade noch genug Zeit, ein Brötchen zu kaufen.

Jetzt bin ich gleich in Göttingen (mit nur etwas sieben Minuten Verspätung, Triebkopfprobleme in Hannover) und dann geht es zum Bundeskongress der Grünen Jugend. Wir bestimmt spannend, interesssant und lustig. Und zum Teil wohl auch ein wenig nervig, aber das sind solche Parteiveranstaltungen ja immer ein wenig.

Verschickung…

2006-11-03

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Immer wenn eine Landesmitgliederversammlung ansteht, müssen jede Menge Briefe und Anträge verschickt werden. Und bei der GAL Hamburg ist das dann eine etwas leidvolle Erfahrung.

Denn immer genau dann, wenn die ersten 200 Anträge gedruckt sind, geht der Kopierer in den Streik. Und am nächsten Morgen beschweren sich einzelne Personen, dass der Leitantrag zur Kreativen Stadt noch nicht in ihrem Briefkasten liegt. Aber was soll man erwarten, wenn erst Donnerstag mittag wirklich alle Textbeträge beisammen sind.
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Aber inzwischen ist alles eingetütet, mit Adressaufklebern versehen und bei der Post abgeliefert. Aber der Techniker, der den Kopierer doch wieder zum Arbeiten gebracht hat, durfte erst mit dem letzten bedruckten Blatt das Haus verlassen.