Archive for Dezember 2006

Fröhliche Weihnachten!

2006-12-24

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Ich wünsche allen, die mehr oder weniger zufällig über mein Blog gestolpert sind, und auch dem ganzen Rest, ein fröhliches Weihnachtsfest, schöne Feiertage und tolle (ja, Hase, auch romantische) Geschenke.

Das Bild stammt noch aus dem Frühjahr und zeigt den Blick von meinem Balkon, wenn es mal richtig geschneit hat. Ich hoffe einfach mal, das wir das in diesem Winter auch wieder erleben werden.

Alles Liebe,

Kai

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Hase bloggt im Haseblog

2006-12-19

So, jetzt sitzen zwei auf dem Sofa und tippen Texte in ihre Blogs. Meiner einer hier und der Hase im Haseblog. Und gleich im ersten Beitrag lässt er sich über die vorweihnachtlichen Probleme und üblichen Rituale aus. Ich habe zwar gerade drei Weihnachtsfeiern in Folge vor mir, aber irgendwie freue ich mich doch eher darauf.

Naja… Und die Katastrophen warten ja normalerweise nur auf eine Möglichkeit, Realität zu werden. Es sind halt gerade diese Chancen, die vor Weihnachten zu Hauf daher kommen.  Mal sehen, welche Katastrophen dann passieren und hier oder hier landen.

Neues Design

2006-12-18

So, ich habe jetzt mal das Design gewechselt. Insgesamt etwas grüner. Nicht selbst gebastelt, sondern nur selbst runtergeladen, umgebaut und ins Blog hochgeladen. Also, für Kommentare bin ich dankbar.

Und nach einem Bastelversuch mit Google Adwords habe ich das wieder aus den Blog genommen, als ich die folgende Anzeige gesehen habe.

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Benno kommt!

2006-12-17

Morgen ist es soweit. Benno kommt. Der Untertitel dazu lautet „Das politischen Magazin für Männer“. Die Website zu dem Magazin soll morgen (also am Montag) online gehen, hier schon mal ein erster Screenshot:

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Mit Themen wie „Psycho-Ratgeber – Wenn Frauen uns nicht ausreden lassen“ und „Was kann Frau sich herausnehmen? – Wo hört Spaß auf, wo fängt Diskriminierung an?“ und dem iranischen Präsidenten Ahmadinedschad als Coverboy soll hier der Käufer angesprochen werden.

Gefunden habe ich das ganze im Fontblog, wo auch auf eine ganzseitige Anzeige im neuen Spiegel hingewiesen wird. Anschließend wird dort auch spekuliert, wer hinter dem Produkt stehen könnte. Ich finde die Idee mit dem Ableger der Titanic eigentlich am besten. An einen Werbetrick von Emma glaube ich nicht ganz, das würde auf mehr Humor von Alice Schwarzer hinweisen, als ich ihr nach meiner bisherigen Wahrnehmung bescheinigen würde.

Auch der Eintrag bei Denic zur Domain gibt leider keinen Aufschluss, wer hinter dem Projekt steht. Also mal abwarten und Tee trinken sehen, was da noch kommt.

UPDATE: Es ist der 18.12. und die Seite ist nicht online. So ein Schmu! (Update von 00:33 Uhr, 18.12.2006)

Astra vs. Becks

2006-12-16

Neulich im Imbiss von Dittsche:

X-MAS PRIDE

2006-12-15

Hamburg Pride hat gerufen und (fast) alle sind gekommen. Gemeinsam bei Glühwein und winterlichen 14 Grad auf dem Jungfernstiegweihnachtsmarkt stehen, Freunde und Bekannte treffen und dabei rote Weihnachtsmützen tragen.

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Naja… die Mützen gab es gegen eine Spende für die Schwestern der Perpetuellen Indulgenz. Ist also für einen guten Zweck. Außerdem waren sie an den Ohren ganz schön warm, als es etwas windiger wurde und der Glühwein sein Werk vollbrachte. Und naja… Ich muss dringend zum Friseur (habe einen Termin für heute…).

Rückfahrt

2006-12-14

Also, nachdem die Hinfahrt nach Berlin ja durch diese Raucher so unerträglich war, hatte die Rückfahrt ihre eigenen Tücken. Als ich richtig pünktlich die Rolltreppe zum Gleis betrat (die Züge nach Hamburg fahren ja ganz unten ab), konnte ich einen Ticker über der Zugankündigung lesen. „etwa 45 Minuten später“ Na toll.

Eine der netten Frauen im Reisecenter konnte mir dann auch keinen anderen Zug mehr empfehlen. Bei der Frage nach der Ursache der Verspätung wurde ich durch die Art der Antwort ein wenig schockiert. „Das geht schon seit 18:00 Uhr so, da hat sich einer vor den Zug geworfen. Ist ja bald Weihnachten“, wobei ihr Gesichts regungslos blieb und sie nur einmal beiläufig mit den Schultern zuckte.

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Hier scheint die langjährige Erfahrung als Bahnmitarbeiterin schon für eine gewisse Gewöhnung an die Häufung von Selbstmorden vor Weihnachten geführt zu haben. Immerhin standen passenderweise auch im Bahnhof überall kleine Verkaufsstände, die ein wenig Indoor-Weihnachstmarkt simulieren sollten. Zum Glück war zu so später Stunde nicht mehr viel los, denn die ansonsten schon knapp bemessen Wegfläche wurde durch diese tollen, Weihnachtsstimmung verbreitenden, Tand anbietenden Buden auch nur sehr begrenzt eingeengt. Das war Sarkasmus.

PS.: Hat ein wenig gedauert mit diesem Beitrag, aber ich lag die letzten Tage ein wenig krank und lustlos auf dem Sofa.

Bundesausschuss

2006-12-08

Heute hat in Berlin der Bundesausschuss der Grünen Jugend begonnen. Kurz vor dem eigentlichen Beginn der Sitzung fand ein Vernetzungstreffen zur neuen Adress- und Mitgliederverwaltung der Grünen statt. Dabei wurde deutlich, das trotz einer schon sehr vielversprechenden Oberfläche unter der Haube einiges zu tun ist. Ich hoffe mal, das Sherpa (so heisst das gute Stück) innerhalb des Zeitplanes eingeführt wird.

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Die Hinfahrt jedoch war eher anstrengend. Auf Grund meiner relativ späten Buchung habe ich nur noch eine Reservierung im Raucherbereich gefunden. Immerhin hatte ich einen Sitzplatz, denn der Zug war komplett voll und sogar überbucht. Besonders die Unmengen von Bundeswehrsoldaten auf dem Weg nach Hause haben jeden freien Sitz- und Stehplatz in Beschlag genommen.

Aber  am schlimmsten waren die Raucher. Nicht nur diejenigen, dich sich einen Platz im Raucherbereich gesichert haben, sondern insbesondere die Besucher. Die Leute, die einen Platz im Nichtraucherbereich haben und regelmäßig zu einem Zigarettenbesuch im Gang des Raucherbereiches vorbei kommen. Echt nicht toll! Ich will endlich rauchfreie Züge!!!

Der tägliche Wahnsinn

2006-12-06

Dieses Mal: Spiegel Online. Es ist schon faszinierend, wie viele absurd klingenden Meldungen sich bei einem mal über die Startseite von Spiegel Online gucken auffällt. Eine Mutter lässt ihren zwölfjährigen Sohn in Handschellen abführen, weil er die Weihnachtsgeschenke zu früh ausgepackt hat. Tja, so gefährlich kann der Gameboy sein.

In San Francisco dürfen Werbeplakate nicht mehr nach Keksen riechen, um Werbung und Appetit zu machen. Es gab Angst vor Allergien und Hautausschlag in der Bevölkerung. Ich frage mich, was absurder ist, diese Angst oder Plakate mit Keksduft. In meinen Augen ganz klar letzteres.

Eine sehr positive Geschichte gibt es über den Pfarrer, der die NPD Mundtot geläutet hat. Außerdem wird über den Arzneimittelmissbrauch, insbesondere von Hustensaft, in den USA berichtet. Dort sind frei verkäufliche Medikamente als Drogen auf dem Vormarsch während die illegalen Drogen an Popularität verlieren.