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Neues Futter für das iPhone (Wunschliste)

2008-03-06

So, heute will Apple sein Software Development Kit (SDK) für das iPhone vorstellen. Damit eröffnen sich auch für Menschen, die ihr iPhone nicht geknackt (jailbroken) haben, zusätzliche Möglichkeiten. Und zu diesen Menschen gehöre ich. Hier meine Top5 Applikationen, die ich gerne „legal“ hätte:

  1. Ein SSH Client (jaja… ein bischen Geek muss schon sein)
  2. Ein AIM / Jabber / ICQ Client. Denn was nützt es einem, permanent Online gehen zu können, wenn man dabei aber nicht auch sehen kann (vom Reden mal ganz zu schweigen), wer auch online ist. SMS sind gut, iChat ist besser!
  3. Ein Flash Player, denn zu viele Websiten benutzen doch inzwischen Flash in der einen oder anderen Form. (Beispielsweise um Wahlergebnisse grafisch darzustellen.)
  4. Eine native Fenbedienung für meinen Mac, beispielsweise als Erweiterung von Remote Buddy. Die Ajax-Version über den Webbrowser ist zwar schon recht gut, aber muss halt mit den Nachteilen des Browsers leben (reloads etc.). Ausserdem geht das nicht über Bluetooth.
  5. Eine Anbindung an last.fm, bespielweise wie den MobileScrobbler. Denn Musik nehme ich mit, und möchte das auch mit meinen Empfehlungen, Bewertungen und dem ganzen Rest tun können. Schliesslich habe ich sonst im Bus wenig zu tun ;).

Mal sehen, was wirklich kommt. Auch nett wären Skype, Java und ein Dateibrowser, damit ich wichtige Dokumente mitnehmen kann, es aber nicht als Mail Anhänge tun muss. Lesen kann ich das ja alles schon. (Ein nettes Bild zu dem Thema gibt es bei gizmodo.com)

Safari in die Windows Welt

2007-06-12

Apple-Chef Steve Jobs ist immer für eine Überraschung gut. Auf der diesjährigen Entwickler-Konferenz WWDC in San Francisco hat er mal wieder eine Überraschung aus dem Hut gezaubert. Wie immer gegen Ende der Keynote-Präsentation. Manchmal glaube ich, er macht den Job nur, um regelmässig in die begeisterten und überraschten Gesichter bei seinen Auftritten zu sehen. Ich erinnere mich noch, mit wieviel Freude er das iPhone vorgestellt hat.

Dieses Mal können sich alle Freunde aus der Windows-Welt mit den MAC Nutzern freuen. Denn der Apple-Browser Safari ist nun auch unter Windows lauffähig. Die öffentliche Beta der Version 3.0 hat Steve Jobs kurz vor Ende der Keynote angekündigt. Da die Beta für Mac und Windows gleichzeitig erschienen ist, wurde das gute Stück gleich einmal auf dem MAC installiert. Überraschung, nach der Installation verlangt das Programm penetrant einen Neustart. Hier scheint sich ein wenig Windows in den MAC verirrt zu haben.

Der erste Eindruck: Hat sich was geändert? Die Oberfläche sieht wie bisher aus. Bei der Nutzung merkt man dann aber, das Versprechen von hoher Geschwindigkeit beim Seitenaufbau wird gehalten. Beim morgendlichen Besuch auf den Seiten von diversen Zeitungen ist es gefühlt schneller als mit der vorherigen Version.

Dann kommt allerdings die Bewährungsprobe. Wie geht er mit den Erweiterungen wie TinyMCE (der WYSIWYG-Editor, mit dem ich diesen Text gerade im Browser tippe) oder den Rechtklick-Menüs in Open-Xchange um? Leider nicht besser als bisher, nämlich gar nicht. Bei ersterem ist zu hoffen, das unter der Haube die Voraussetzungen geschaffen wurden, eine Anpassung in der nächsten Zeit zu ermöglich.

Mein Fazit: Für mich ändert sich nichts. Safari ist der Browser, um schnell im Web unterwegs zu sein. Und Firefox der Browser, um im bzw. am Web zu arbeiten. Denn ich möchte auf keinen Fall meine praktischebn Plugins im Firefox missen. Die Parallelnutzung der beiden Brwoser geht also weiter, das beste aus beiden Welten, sozusagen.