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Grüne Äpfel

2006-11-05

Auf dem aktuellen Bundeskongress der Grünen Jugend ist mir eine Sache besonders aufgefallen. Immer mehr der mitgebrachten Laptops sind weiss und man sieht den durchaus bekannten Apfel leuchten. Eine Tatsache, die mich als eingefleischten MAC-Benutzer, Apfelfreund, oder wie auch immer man sich bezeichnen mag, durchaus erfreut.

GreenMyAppleDie Sache hat allerdings auch einen Haken. Greenpeace hat eine Aktion aufgelegt, die sich mit den Produktionsmethoden und verwendeten Materialien beschäftigt. Und während Apple im Bereich von Benutzerfreundlichkeit, innovativen Konzepten und auch einfach gut entworfenen und ansprechenden Computern zu den führenden Unternehmen gehört, sieht es beim Umweltschutz leider genau andersherum aus. Die Produkte sind auf kurze Produktzyklen ausgelegt, enthalten viele Chemikalien, die gesundheitlich und aus Umweltsicht bedenklich sind, und es gibt keine globales Programm zur Rücknahme der defekten Hardware.

Auf der Homepage www.greenmyapple.org gibt es alle Hintergrundinformationen zu diese Aktion, sowie diverse Möglichkeiten, sich an der Aktion zu beteiligen. Die Homepage spielt mit den Gestaltungselementen von Apple und setzt dieses Thema konsequent um. Die Möglichkeiten zur Beteiligungen sind unter „iPush“ zu finden, und es wird über „iTox + iWaste“ zu finden. Es lohnt sich, an der Aktion zu beteiligen. Denn obwohl ich meinen Mac mag, in grün fände ich ihn noch besser.

Leider sieht Apple diese Forderungen anscheinend nicht so gerne, denn „MacExpo schmeißt Greenpeace raus„.

Sebastian und die BILD

2006-10-02

Nun ist es passiert. Da sperrt man einmal den Sebastian in einen Käfig, und gleich muss die grosse Zeitung mit den vier grossen Buchstaben darüber berichten (obwohl die noch von einem „jungen Schauspieler ausgehen):

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Also, eigentlich protestieren wir damit gegen die Geschlossene Unterbringung Feuerbergstraße (GUF). Das ist eine Einrichtung der Jugendhilfe in Hamburg, wobei die Hilfe in erster Linie aus Einsperren besteht. Das Heim hat seit es eingerichtet wurde schon für reichlich Ärger gesorgt. Erst diverse Ausbrüche, dann so viele Ungereimtheiten, dass sich inzwischen ein Parlamentarischer Untersuchungsausschuss (PUA) der Sache angenommen hat. Die Liste der Vorwürfe ist lang, man kann sie am besten hier bei der GAL Fraktion nachlesen.

Und inzwischen rudert auch die CDU in der Bürgerschaft zurück. Die Fraktion hat die Senatorin aufgefordert, die Zahl der Plätze zu verringern. Außerdem wird hinter vorgehaltener Hand darüber spekuliert, die GUF nach den Wahlen Anfang 2008 zu schliessen. Bis dahin kann die CDU sich dieses Eingeständnis des Versagens nicht erlauben.