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Radwege. Noch mal kurz vor der Wahl.

2008-01-10

So, die Stadtentwicklungsbehörde hat ihr Konzept vorgestellt. Sechs Jahre hat die CDU dieses Thema komplett ignoriert, sowohl als Thema der Menschen in der Stadt als auch in den Haushaltsberatungen. Den Bezirken wurde das Geld gestrichen, um die Radwege instand zu halten. In der Hafencity wurden irrwitzige Wegeführungen umgesetzt, um die vierspurige Rennstrecke zu schaffen. Und Poller ist das böse Wort in der Innenbehörde, denn damit könnten ja Autos davon abgehalten werden, auf Rad- und Fusswegen zu parken.

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Nun also ein neues Radwegekonzept. Toll. Hatten wir in Hamburg ja auch noch nie. Das hat grün-rot ja auch nie geplant und angefangen umzusetzen. Warum haben wir daran nur nicht früher gedacht. Gratuliere, Beust & Co.

PS.: Ich hoffe, man hat den Sarkasmus bemerkt.

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Völlig unzureichend!

2007-05-08

Im letzten Bericht des Rechnungshofes stand mal wieder, dass durch die ungenügende Bewirtschaftung des Parkraumes jedes Jahr der Stadt 35 Millionen Euro durch die Finger gehen. Jetzt hat die CDU ihr Konzept vorgestellt: Die benannten Massnahmen sind Ausbau der Brötchentaste und Parkscheiben statt Automaten.

Mit solchen Massnahmen lassen sich aber diese Beträge nicht heben.  Außerdem ist der vorhandene Parkraum und seinen Kontrolle auch maßgeblich ausschlaggebend für die Entscheidung, mit dem Auto zu einem Ziel zu fahren oder mit dem öffentlichen Personennahverkehr. Wenn jemand sein Auto gefahrlos stundenlang stehen lassen kann, am besten noch halb auf dem Radweg, dann wird es immer jemanden geben, der es auch macht.

In der Innenstadt führt es dazu, dass in den Parkhäusern viele der Plätze frei bleiben, während drumherum jede freie Lücke zugestellt wird. Vorschlag: Einfach die Zahl der Parkplätze am Straßenrand reduzieren. Dadurch würde der Druck auf die unverbesserlichen Mit-dem-Auto-in-die Stadt-FahrerInnen größer, mal ein Parkhaus zu benutzen (wo die Kontrolle und Abrechnung sehr einfach sind) und zusätzlich würde man viel Platz gewinnen, den man für breite Fußwege, vernünftige Radwege und angenehme Atmosphäre nutzen kann. Hier haben die Geschäftsleute am Neuen Wall ein gutes Beispiel gesetzt.