Posts Tagged ‘fahrrad’

Radwege. Noch mal kurz vor der Wahl.

2008-01-10

So, die Stadtentwicklungsbehörde hat ihr Konzept vorgestellt. Sechs Jahre hat die CDU dieses Thema komplett ignoriert, sowohl als Thema der Menschen in der Stadt als auch in den Haushaltsberatungen. Den Bezirken wurde das Geld gestrichen, um die Radwege instand zu halten. In der Hafencity wurden irrwitzige Wegeführungen umgesetzt, um die vierspurige Rennstrecke zu schaffen. Und Poller ist das böse Wort in der Innenbehörde, denn damit könnten ja Autos davon abgehalten werden, auf Rad- und Fusswegen zu parken.

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Nun also ein neues Radwegekonzept. Toll. Hatten wir in Hamburg ja auch noch nie. Das hat grün-rot ja auch nie geplant und angefangen umzusetzen. Warum haben wir daran nur nicht früher gedacht. Gratuliere, Beust & Co.

PS.: Ich hoffe, man hat den Sarkasmus bemerkt.

Faule Kompromisse

2007-07-20

In der Welt gibt es heute einen Bericht über die Planungen für die Stresemannstraße. Darin bietet die Baubehörde an, die Straße in Richtung Innenstadt für den Schwerlastverkehr zu sperren. In einer Planungswerkstatt in Altona wurde dagegen gemeinsam von AnwohnernInnen, der GAL und der CDU ein Konzept der Dreispurigkeit entwickelt.

Ich verstehe gar nicht, warum sich gegen die Dreispurigkeit ausgesprochen wird. Im Bereich der Sternbrücke ist die Strasse doch jetzt schon auf drei Spuren verengt.

Und für mich als Radfahrer ist die Situation definitv unhaltbar. Die schmalen Bürgersteige sind zwar für gemeinsame Nutzung ausgewiesen, aber unübersichtlich und eng. Alleine ein Kinderwagen kann hier den Weg komplett für Radfahrer unpasssierbar machen. (Nichts gegen Kinderwagen, aber dann bitte auch ausreichen breite Fusswege!). Es gibt zwar auch Radwege, zum Teil sogar in gutem Zustand. Prinzipiell würde ich jedoch eher eine Radspur auf der Strasse bevorzugen.

Besonders abwegig erscheint mir das Angebot der Baubehörde „auf ihren rechtlichen Anspruch, die Stresemannstraße für noch mehr Verkehr auszubauen“ zu verzichten. Denn für einen weiteren Ausbau, in früheren Planungen stehen sechs Spuren, müssten die Gebäude am Strassenrand abgerissen werden. Dieses zurückweichen der „Bauline“ wird jedoch enorme Kosten nach sich ziehen, denn Gebäude und Grundstücke müssen dafür gekauft werden. Und heute wird direkt am Strassenrand auch noch an einem Neubau gearbeitet. Ganz zu schweigen von der Eisenbahnbrücke. Wer mit solchen Argumenten in eine Debatte geht, der ist nicht mehr weit von Schilda entfernt.

Bierwärtin im Netz

2007-05-20

So, es ist soweit. Endlich hat auch die Bierwärtin (aka Linda) ein eigenes Blog in den weiten des Internet. Mal sehen, welche spannenden Details sich dann dort einfinden. Einen ersten unangenehmen Zwischenfall gibt es schon, ein verschwundenes Fahrrad

Viel Spass mit dem Blog wünscht auf jeden Fall der KAI.