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Torschlusspanik

2008-02-12

Man bekommt den Eindruck, die CDU bekommt in Hamburg eine richtige Torschlusspanik. In mehr als einem Fall versucht sie, noch schnell vor der Wahl ein paar Geschenke zu verteilen. Ob die Konzessionen im Gasnetz, der Verkauf der Baubehörde oder noch einmal am Beamtengesetz drehen, für nichts ist sich die CDU zu schade.

In bester Innenstadtlage befindet sich die Baubehörde. Laut einem Gutachten des stadteigenen Landesbetriebs Geoinformation und Vermessung mit einem Verkehrswert von 54 Millionen Euro, andere Baufirmen sprechen von rund 60 Millionen Euro. Nachdem die Finanzbehörde ein wenig an den Berechnungsgrundlagen gedreht hat, sind ihr 46 Millionen Euro vollkommen ausreichend.

Das Verfahren ist dabei absolut intransparenz, denn ohne Ausschreibung oder öffentliches Verfahren wurde das Konzept der Firma Garbe das beste sein. Ohne eigene Wunschanforderungen zu formulieren und dann den Bieter mit dem höchsten Gebot den Zuschlag zu erteilen ist es schwer verständlich, dass Senator Freitag hier behaupten kann, alles sei mit rechten Dingen zugegangen.

Besonders die Aussage des Hamburger CDU-Vorsitzenden „Der Preis wurde von der unabhängigen Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Grundstückswerte ermittelt“ erweist sich als dreiste Lüge. Mit einem Punkt hat er natürlich recht. „Wir sind doch nicht blöd.“ Denn nach der Wahl wird die CDU diese Chance nicht mehr haben.

(MoPo, Spiegel Online, Abendblatt)

UPDATE (13.02.2007):  Nach der massiven Kritik hat Ole von Beust beim Kreuzverhör zurückgerudert ud die Entscheidung auf nach der Wahl verschoben. Zudem hat Naumann der CDU auch vorgeworfen, Garbe wäre ein Spender, der nun eine Gefälligkeit bekomme. (MoPo, Abendblatt, Welt)

Mein erstes Stöckchen

2007-12-11

Von Linda habe ich mein erstes Stöckchen erhalten. Und die hat es von Henning. Der Arme ist leider gerade beklaut worden, und das vor Weihnachten…

Also, jetzt aber zu meinem Weihnachtsstöckchen.

Drei materielle Wünsche zu Weihnachten:

Uh, das ist schwer. Ich rede mich bei dieser Frage eigentlich immer damit raus, dass man mich doch kennen würde. Da hätte man bestimmt tolle Ideen. Hmm, also… Ich habe gerade „Der goldene Kompass“ als Hörbuch genossen. Leider ist es der erste Teil einer Trilogie und endet auch noch relativ offen. Also die beiden anderen Teile stehen definitv auf meiner Wunschliste. Bitte auf Englisch, falls es jemanden interessiert.

Da ich gerade mit dem Podcasten angefangen habe und prompt auf das Rauschen hingewiesen wurde, wäre eine gutes Mikrofon keine schlechte Idee. Und als drittes, eine kreative und romantische Überraschung. 😉

Drei Menschen, mit denen ich gern Weihnachten feiern würde:

Hmm. Eigentlich ganz klassisch. Mein Freund (genau, Hase), meine Eltern und meine Schwester. Aber es gibt da noch einige Freunde, die ich im Verlauf der Feiertage sehen möchte.

Drei Menschen, die von mir ein Weihnachtsgeschenk erhalten:

Tja. Siehe oben. 😉

Drei Menschen, die von mir dieses Stöckchen erhalten:

Also, ein Stöckchen bekommt auf jeden Fall Michael. Linda kann keines bekommen, von der habe ich es ja. Hase kann eigentlich auch mal so einen Wunschzettel ausfüllen. Und das dritte geht nach Bremen, bzw. eigentlich nach Bremerhaven, zu majakowski.com.

Der tägliche Wahnsinn

2006-12-06

Dieses Mal: Spiegel Online. Es ist schon faszinierend, wie viele absurd klingenden Meldungen sich bei einem mal über die Startseite von Spiegel Online gucken auffällt. Eine Mutter lässt ihren zwölfjährigen Sohn in Handschellen abführen, weil er die Weihnachtsgeschenke zu früh ausgepackt hat. Tja, so gefährlich kann der Gameboy sein.

In San Francisco dürfen Werbeplakate nicht mehr nach Keksen riechen, um Werbung und Appetit zu machen. Es gab Angst vor Allergien und Hautausschlag in der Bevölkerung. Ich frage mich, was absurder ist, diese Angst oder Plakate mit Keksduft. In meinen Augen ganz klar letzteres.

Eine sehr positive Geschichte gibt es über den Pfarrer, der die NPD Mundtot geläutet hat. Außerdem wird über den Arzneimittelmissbrauch, insbesondere von Hustensaft, in den USA berichtet. Dort sind frei verkäufliche Medikamente als Drogen auf dem Vormarsch während die illegalen Drogen an Popularität verlieren.