Archive for the ‘Grabbelbox’ Category

Du Pauschalistin!

2007-02-18

Neulich mit Hase auf dem Sofa. Beim werbepausenüberbrückenden Zappen tauchte die gute Nina Hagen im Programm auf. Da viel mir doch der Auftritt von ihr bei Maischberger im vorletzten Jahr ein. Eine der weniger Sendungen, die ich tatsächliche gesehen haben. Mitten im Wahlkampf, ich total fertig, wollte nur noch ein paar Minuten vor dem Fernseher abschalten, finde die Sendung, kann nicht abschalten… War eine lustige Runde, die sich über den Einfluss einer (damals noch nur potentiellen) Kanzlerin Angela Merkel auf die Frauenpolitik unterhalten hat. Hier der Ausschnitt, gefunden bei YouTube:

Auch die „Anmerkungen“ von Oliver Kalkofe finden sich dort.

Post von Endemol

2007-02-14

Heute hatte ich eine Email im Postfach. Absender war Endemol, ich habe wohl irgendwann einmal bei denen meine Email Adresse hinterlassen.

Welcher junge türkisch-stämmige Mann ist auf der Suche nach seiner Traumfrau? Vertraut er dem Urteil seiner Mutter? Welches Mutter-Sohn-Duo hat Lust auf eine große Herausforderung? Wir freuen uns auf zahlreiche Zuschriften und Bewerbungen sowie auf Eure Fragen zu diesem Fernsehformat.

Irgendwie bin ich die falsche Adresse für diese Anfrage. Erstens und zweitens habe einen Freund. Außerdem bin ich trotz meine dunklen Harre nicht türkisch stämmig. Und auch wenn ich meiner Mutter vertraue, einen Partner (oder in diesem Fall: eine Partnerin) suche ich mir wenn dann schon selber aus. Das wäre ja noch schöner.

Ansonsten gehe ich jetzt mit dem Hase lecker essen. Allen anderen: fröhlichen Valentinstag!

ARGH! – Es schneit!!!

2007-02-06

Ich glaube es nicht… Da guckt man einmal fünf Minuten nicht vom Rechner auf, und draussen fängt es einfach an zu schneien. Und zwar dicke Flocken…! Gestern war es eher noch regnerisch-feucht-nass… Und die Flocken bleiben sogar liegen… (Bild wird nachgereicht)

Das Tagesschau Blog

2007-01-31

Die Tagesschau bloggt. Wundert keinen, heute hat ja jeder ein Blog. Unternehmen, Privatmenschen (so wie meiner einer), Organisationen und sonst jeder hat eines, also warum nicht auch die Redaktion der Tagesschau? Und doch handelt es sich dabei nicht um ein weiteres „Wir sind toll!“- oder „Guck mal, wir haben was neues“- Blog, wie es viele Unternehmen betreiben.

Zwar findet man an vielen Stellen auch mal Hinweise auf ein übersteigertes gesteigertes Selbstbewusstsein und auch Selbstbeweihräucherung. Aber das ist ja nun auch nicht anders zu erwarten, es handelt sich ja um ein Corporate Blog. Dennoch überwiegt der Nutzen, denn es gibt spannende Einsichten und Hintergründe aus der Redaktion.

Es wird berichtet, wie einzelne Meldungen zustande kommen. Erklärt, warum man ein Thema doch (oder auch nicht) in die Sendung aufgenommen hat. Oder wie man zwischen verschiedenen wichtigen Themen abwägt, besonders deutlich wird es im Fall Stoiber oder Sturm. Und an manchen Stellen werden keine Fragen beantwortet, sondern Problemfelder aufgerissen und die unterschiedlichen
Sichtweisen dargelegt.

Unterm Strich ein interessantes Blog, das auch auf Grund der vielen verschiedenen Schreiberlinge immer neues bereit hält und nicht nur die Nachrichten aus der Sendung wiedergibt, sondern die Hintergründe beleuchtet und das Umfeld nahe bringt. Seit Anfang Januar hat es deswegen einen festen Platz auf meiner täglichen Blog-Runde.

Open Source @ bpb

2007-01-12

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hat eine neues Dossier herausgebracht, das sich mit dem Thema Open Source beschäftigt. In den Artikel geht es auch um eine Abgrenzung zwischen „nur“ OpenSource und der wirklich freien Software. Aber auch die Frage, welchen Einfluss die Open Source Bewegung auf die Wissensgesellschaft hat, wird hier sehr stark thematisiert.

Mein persönlicher Favourite ist der Artikel „Into the Great Wide Open„. Wirklich gut zu lesen, legt auch die Entwicklung hin zu Open Source und freier Software gut dar und zeigt beispielsweise die spannenden Gebiete auf, in denen durch das Grundprinzip von Open Source auch in der Musikindustrie neue Geschäftsmodelle entstehen bzw. den Konflikt um Open Access in Bereichen der Forschung.

Die meisten Inhalte des Dossiers stehe unter einer Creativ Commons Lizenz, dürfen also zu nicht kommerziellen Zwecken frei weidergegeben, aber nicht verändert werden.

Neues Design

2006-12-18

So, ich habe jetzt mal das Design gewechselt. Insgesamt etwas grüner. Nicht selbst gebastelt, sondern nur selbst runtergeladen, umgebaut und ins Blog hochgeladen. Also, für Kommentare bin ich dankbar.

Und nach einem Bastelversuch mit Google Adwords habe ich das wieder aus den Blog genommen, als ich die folgende Anzeige gesehen habe.

[photopress:screenshot_werbung.jpg,full,pp_image]

Benno kommt!

2006-12-17

Morgen ist es soweit. Benno kommt. Der Untertitel dazu lautet „Das politischen Magazin für Männer“. Die Website zu dem Magazin soll morgen (also am Montag) online gehen, hier schon mal ein erster Screenshot:

[photopress:benno_screenshot.jpg,full,centered]

Mit Themen wie „Psycho-Ratgeber – Wenn Frauen uns nicht ausreden lassen“ und „Was kann Frau sich herausnehmen? – Wo hört Spaß auf, wo fängt Diskriminierung an?“ und dem iranischen Präsidenten Ahmadinedschad als Coverboy soll hier der Käufer angesprochen werden.

Gefunden habe ich das ganze im Fontblog, wo auch auf eine ganzseitige Anzeige im neuen Spiegel hingewiesen wird. Anschließend wird dort auch spekuliert, wer hinter dem Produkt stehen könnte. Ich finde die Idee mit dem Ableger der Titanic eigentlich am besten. An einen Werbetrick von Emma glaube ich nicht ganz, das würde auf mehr Humor von Alice Schwarzer hinweisen, als ich ihr nach meiner bisherigen Wahrnehmung bescheinigen würde.

Auch der Eintrag bei Denic zur Domain gibt leider keinen Aufschluss, wer hinter dem Projekt steht. Also mal abwarten und Tee trinken sehen, was da noch kommt.

UPDATE: Es ist der 18.12. und die Seite ist nicht online. So ein Schmu! (Update von 00:33 Uhr, 18.12.2006)

Astra vs. Becks

2006-12-16

Neulich im Imbiss von Dittsche:

Rückfahrt

2006-12-14

Also, nachdem die Hinfahrt nach Berlin ja durch diese Raucher so unerträglich war, hatte die Rückfahrt ihre eigenen Tücken. Als ich richtig pünktlich die Rolltreppe zum Gleis betrat (die Züge nach Hamburg fahren ja ganz unten ab), konnte ich einen Ticker über der Zugankündigung lesen. „etwa 45 Minuten später“ Na toll.

Eine der netten Frauen im Reisecenter konnte mir dann auch keinen anderen Zug mehr empfehlen. Bei der Frage nach der Ursache der Verspätung wurde ich durch die Art der Antwort ein wenig schockiert. „Das geht schon seit 18:00 Uhr so, da hat sich einer vor den Zug geworfen. Ist ja bald Weihnachten“, wobei ihr Gesichts regungslos blieb und sie nur einmal beiläufig mit den Schultern zuckte.

DSC00360.JPG DSC00361.JPG

Hier scheint die langjährige Erfahrung als Bahnmitarbeiterin schon für eine gewisse Gewöhnung an die Häufung von Selbstmorden vor Weihnachten geführt zu haben. Immerhin standen passenderweise auch im Bahnhof überall kleine Verkaufsstände, die ein wenig Indoor-Weihnachstmarkt simulieren sollten. Zum Glück war zu so später Stunde nicht mehr viel los, denn die ansonsten schon knapp bemessen Wegfläche wurde durch diese tollen, Weihnachtsstimmung verbreitenden, Tand anbietenden Buden auch nur sehr begrenzt eingeengt. Das war Sarkasmus.

PS.: Hat ein wenig gedauert mit diesem Beitrag, aber ich lag die letzten Tage ein wenig krank und lustlos auf dem Sofa.

Der tägliche Wahnsinn

2006-12-06

Dieses Mal: Spiegel Online. Es ist schon faszinierend, wie viele absurd klingenden Meldungen sich bei einem mal über die Startseite von Spiegel Online gucken auffällt. Eine Mutter lässt ihren zwölfjährigen Sohn in Handschellen abführen, weil er die Weihnachtsgeschenke zu früh ausgepackt hat. Tja, so gefährlich kann der Gameboy sein.

In San Francisco dürfen Werbeplakate nicht mehr nach Keksen riechen, um Werbung und Appetit zu machen. Es gab Angst vor Allergien und Hautausschlag in der Bevölkerung. Ich frage mich, was absurder ist, diese Angst oder Plakate mit Keksduft. In meinen Augen ganz klar letzteres.

Eine sehr positive Geschichte gibt es über den Pfarrer, der die NPD Mundtot geläutet hat. Außerdem wird über den Arzneimittelmissbrauch, insbesondere von Hustensaft, in den USA berichtet. Dort sind frei verkäufliche Medikamente als Drogen auf dem Vormarsch während die illegalen Drogen an Popularität verlieren.