Wer gegen wen? Und warum eigentlich?

2006-11-28

Wer die aktuellen Diskussionen um die Ausrichtung von CDU und SPD nicht ganz mitbekommen hat, kann es sich jetzt
von Lisa einmal erklären lassen. In der Glosse „Lisas Welt“ hat der Report Mainz einmal die aktuellen Diskussionen, wer sozialer ist, wer eine neoliberale Heuschrecke und wem die Arbeitslosen eigentlich gehören aufgearbeitet.

Ansonsten sind auch die Beiträge über die Guantanamo-Flüge und den Sieg der Autolobby gegen den Russpartikelfilter dort zu finden. Leider nur als Realvideo. Die öffentlich-rechtlichen Anstalten könnten durchaus einmal anfangen, freie Formate zu benutzen.

Wenn Flusskrebse sich schwul verhalten…

2006-11-22

Im Netz gibt es einen Bericht darüber, dass bei Paarungsduellen unterlegene Flusskrebse sich als Weibchen ausgeben und mit ihrem Bezwinger eine „Art Pseudo Sex“ haben. Durch dieses Verhalten versuchen sie, dass Siegermännchen zu beruhigen damit es den Verlierer nicht tötet. Ich spare mir jetzt jeden Versuch, diese Verhalten zu interpretieren oder auf andere Arten von Lebenswesen zu übertragen. Vielen Dank für den Link, Karl-Heinz.

Die NPD und die Finanzen

2006-11-10

Während die aktuellen Wahlergebnisse der NPD eigentlich ein großes Plus aus der staatlichen Parteienfinanzierung bedeuten, deutet sich ein finanzielles Desaster an. Laut einem Bericht von Spiegel Online sind die Rechenschaftsberichte aus den Jahren 1998 und 1999 „wesentlich unrichtig“. Es drohen der Partei Rückforderungen in Höhe von 870.000 Euro. Dieses dürfte die Pläne der Partei für die „Voksfront von rechts“ massiv beeinträchtigen.

Grüne Äpfel

2006-11-05

Auf dem aktuellen Bundeskongress der Grünen Jugend ist mir eine Sache besonders aufgefallen. Immer mehr der mitgebrachten Laptops sind weiss und man sieht den durchaus bekannten Apfel leuchten. Eine Tatsache, die mich als eingefleischten MAC-Benutzer, Apfelfreund, oder wie auch immer man sich bezeichnen mag, durchaus erfreut.

GreenMyAppleDie Sache hat allerdings auch einen Haken. Greenpeace hat eine Aktion aufgelegt, die sich mit den Produktionsmethoden und verwendeten Materialien beschäftigt. Und während Apple im Bereich von Benutzerfreundlichkeit, innovativen Konzepten und auch einfach gut entworfenen und ansprechenden Computern zu den führenden Unternehmen gehört, sieht es beim Umweltschutz leider genau andersherum aus. Die Produkte sind auf kurze Produktzyklen ausgelegt, enthalten viele Chemikalien, die gesundheitlich und aus Umweltsicht bedenklich sind, und es gibt keine globales Programm zur Rücknahme der defekten Hardware.

Auf der Homepage www.greenmyapple.org gibt es alle Hintergrundinformationen zu diese Aktion, sowie diverse Möglichkeiten, sich an der Aktion zu beteiligen. Die Homepage spielt mit den Gestaltungselementen von Apple und setzt dieses Thema konsequent um. Die Möglichkeiten zur Beteiligungen sind unter „iPush“ zu finden, und es wird über „iTox + iWaste“ zu finden. Es lohnt sich, an der Aktion zu beteiligen. Denn obwohl ich meinen Mac mag, in grün fände ich ihn noch besser.

Leider sieht Apple diese Forderungen anscheinend nicht so gerne, denn „MacExpo schmeißt Greenpeace raus„.

Auf dem Buko…

2006-11-04

Manche Dinge wiederholen sich auf dem Buko. Wir hatte jetzt schon eine Debatte zur Quote (wenn auch kurz) und auch die ersten GO Anträge sind inzwischen durch aufstehen ausgezählt worden. Und eben wurde

Ansonsten waren Medien und Demokratie sowie Lobbypolitik die Themen. Bei letzterem ist besonders spannend, dass ab Montag über die schlimmsten Lobby-Massnahmen abgestimmt werden kann. Organisiert wird die Abstimmung von der Initiative LobbyControl.

Nervig…

2006-11-04

Bahnfahren früh morgens ist klasse. Auf jeden Fall wenn einen die tollen Durchsagen nach jedem Bahnhof darauf hinweisen, das es im Bordrestaurant ein ÄLeckeres Früchstück“ gibt. Bei den Apthekenpreisen hier im Zug (2,75 EUR) für einen einfachen schwarzen Kaffee will ich gar nicht an die Preise im Bordrestaurant denken. Aber immerhin werden die Durchsagen von mal zu mal flüssiger und die Pausen, wenn eine neue Zeile auf dem Sprechzettel ansteht, kürzer.

Aber der Tag hat ja auch schon gut angefangen. Auf dem S-Bahnsteig erst mal die Info, dass die Bahn nur eine Station weit fährt. Und danach ein Ersatzverkehr mit Bussen auf dem Plan steht. Zum Glück bin ich rechtzeitig aus dem Haus, am Bahnhof blieb sogar gerade noch genug Zeit, ein Brötchen zu kaufen.

Jetzt bin ich gleich in Göttingen (mit nur etwas sieben Minuten Verspätung, Triebkopfprobleme in Hannover) und dann geht es zum Bundeskongress der Grünen Jugend. Wir bestimmt spannend, interesssant und lustig. Und zum Teil wohl auch ein wenig nervig, aber das sind solche Parteiveranstaltungen ja immer ein wenig.

Verschickung…

2006-11-03

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Immer wenn eine Landesmitgliederversammlung ansteht, müssen jede Menge Briefe und Anträge verschickt werden. Und bei der GAL Hamburg ist das dann eine etwas leidvolle Erfahrung.

Denn immer genau dann, wenn die ersten 200 Anträge gedruckt sind, geht der Kopierer in den Streik. Und am nächsten Morgen beschweren sich einzelne Personen, dass der Leitantrag zur Kreativen Stadt noch nicht in ihrem Briefkasten liegt. Aber was soll man erwarten, wenn erst Donnerstag mittag wirklich alle Textbeträge beisammen sind.
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Aber inzwischen ist alles eingetütet, mit Adressaufklebern versehen und bei der Post abgeliefert. Aber der Techniker, der den Kopierer doch wieder zum Arbeiten gebracht hat, durfte erst mit dem letzten bedruckten Blatt das Haus verlassen.

Griff in die Kasse

2006-10-21

Da surft man einfach mal im Netz und liest bei Spiegel Online die Vorabmeldungen aus dem neuen Spiegel. Und schon schlackert man mit den Ohren. Dort wird über Pläne aus den Schatzmeistereien der Großen Koalition gesprochen, mehr Geld vom Staat an die Parteien umzulenken die Parteienfinanzierung zu überarbeiten.

Ich erinnere mich daran, das gerade von vielen Politiker bei Siemens die Pläne zur Erhöhung der Vorstandsbezüge während bei Benq Massenentlassungen anstehen massiv kritisiert wurde. Am Ende wurde die Pläne gestoppt. Man kann jetzt über die Berechtigung einer solchen Gehaltsspritze lange diskutieren. Aber über die fatale Wirkung solcher Ansagen besteht kein Zweifel.

Auch aus den Reihen der beiden Volksparteien Parteien der Grossen Koalition wurde diese Vorwürfe ja geäußert. Aber bei den eigenen Finanzen ist das wohl eine andere Geschichte. Während in Deutschland über eine neue Unterschicht neue Wahrnehmung der Unterschicht diskutiert wird, sind solche Planungen fehl am Platz.

Und das sage ich, obwohl ich die permanent schwierige finanzielle Lage der Grünen im Vergleich zu manch anderer Partei aus erster Hand kenne. Ausserdem würde eine Anhebung der Obergrenzen für die staatliche Parteienfinanzierung nur den Parteien nützen, die eh schon viel Geld vom Staat bekommen. Hier entsteht also der Anschein, die beiden Regierungeslager greifen in die Kasse, um sich selbst zu bereichern.

Noch Problematischer finde ich allerdings die Pläne, in dem gleichen Abwasch auch noch die Sanktionen bei Unregelmässigkeiten zu streichen. Und damit auch jede Verpflichtung für die Finanzchef, penibel auf jede Spende zu sehen. Wer hier nur eine nicht korrekte Spende an den Bundestag weiterreichen, selber aber keine Einbußen befürchten muss, wird leichter in die Situation eines „Man kann es ja mal probieren“ kommen.

Passenderweise kommt aus Hessen in diesen Tagen das Signal, der Prozeß gegen Manfred Kanther wegen der „Schwarzen Kassen“ noch einmal die Gerichte beschäftigen wird. Die damaligen Vorgänge, die ja bis an die Spitze der CDU gereicht haben, sollten eine Warnung für alle sein, hier nicht zu leichtfertig mit dem Thema Spenden umzugehen. An die Lobby-Debatten um Bundestagabgeordnete, die Generalsekretäre von Lobbyorganisationen werden sollen, Vorstandsmitglieder von Gewerkschaften sind oder für Teile des Militärhaushaltes verantwortlich sind und Spenden von Rüstungsfirmen annehmen, möchte ich an dieser Stelle nur erinnern.

Kinderwagen

2006-10-18

Allen Unkenrufen über eine kinderlose Gesellschaft zum Trotz. Regelmässig sind die mittleren Bereiche in den Hamburger Bussen voll mit Kinderwagen. An manchen Stationen drängen sich bis zu vier (meisstens) Mütter in den schmal bemessenen Bereich. Man hat das Gefühl, der HVV hat extra für diese Kunden die neuen Busse mit zwei Gelenken, und damit auch einer zweiten Insel für Kinderwagen, angeschafft.

Dabei ist die Bandbreite der Wagen beeindruckend. Als ich noch in so einem Kinderwagen und später in der „Sportkarre“ gesessen habe, war die Auswahl übersichtlicher. Ein Rahmen aus Metallrohren, praktisch zum Zusammenklappen für den Transport. Darauf ein auswechselbarer Aufsatz mit beigen Cordüberzug, wahlweise als richtiger Kinderwagen (inkl. quergespanntem Band mit Spielzeug) oder als Konfiguration, in der ein darin sitzendes Kind auch sieht, wohin die Reise geht. Und nebenbei auch nicht mehr diesem typischen Über-den-Wagen-beug-und-komische-Laute-mach von allen möglichen Bekannten und Freunden der Eltern ausgesetzt sein. Diesen meinen Wagen habe ich übrigens noch in Aktion bei meiner acht Jahre jüngeren Schwester erlebt.

Aber es soll ja um die modernen Formen gehen. Wie gesagt, die Bandbreite ist beeindrucken. Von den kleinen, handlichen Wagen, über Mittelgrosse bis hin zu welchen, die anscheinend mit der Queen Mary II konkurrieren wollen. Alleine die Räder sind schon ein Thema für sich. Einige haben solch grosse Ballonreifen, das jedes Mondauto neidisch wird. Bei andere gibt es hinten zwei grosse und vorne dann kleine drehbare Räder, mit denen sich der Kinderwagen wie ein Einkaufswagen durch die Menschenmassen manövrieren werden kann. Auch wenn für solche Kunststücke der Platz im Bus meistens nicht ausreicht.

Immer noch beliebt sind diese Trikes, die mit ihren drei grossen Rädern. Diese besondere Variante ist sehr raumgreifend und da ein Rad frei nach vorne steht macvht es gerne mal direkten Kontakt mit den Fersen der Umstehenden. Letztere sind übriegens auch heute noch immer gerne gefragt, den Kinderwagen in den und aus dem Bus zu heben. Trotz aller Niederflurbusse, Einstiegsrampen und sonstigen Hlfen. Immerhin finden sich diese netten Helfer und Helferinnen spontan, meisten ohne ein zusätzliches Hilfeersuchen der Mutter.

Moderne Formen der HIV Prävention

2006-10-09

Im Internet lässt sich viel finden. Und mit Portalen wir gayromeo auch immer einfacher Sex. Dabei bleibt leider immer öfter, wie die aktuellen Zahlen zeigen, die Prävention von AIDS auf der Strecke.

Jetzt gibt es im Internet nicht nur aktuelle Patzer von amerikanischen Wahlkämpfern, sondern auch diese nette Video (gefunden bei youtube):